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Dresdener Kameralegenden

@Karl Knips
Mit der Exakta Varex IIb kommen Erinnerungen hoch, aber meine erste Kamera war eine Exa 1a, die ich mit dem damaligen Lehrlingslohn kaufte und die Bodensee Seegfrörne in Schwarz-Weiss fotografierte. Die Filme SW wurden im Labor von einem Grenzwächter mit mir zusammen entwickelt und vergrössert, denn der Lehrlingslohn reichte nicht für das Labor. Nach der Lehre konnte ich mir dann die Exakta mit dem Jena T 2,8-50 kaufen.
 
Eine beachtliche und interessante Sammlung. Glückwunsch.
 
Hier noch drei weitere Exas aus meiner Vitrine, nebst Zubehör. Übrigens, die Bilder entstanden 2017 - heute würde ich sie anders ausleuchten.
Einen schönen Wochenstart
Karl



# 1 die "Ur-Exa"
_NIK9168.jpg


#2 die letzte Exa der 1er Reihe
EXA 1B Frontansicht.jpg


#3 Die Exa 500 mit einer kürzesten Verschlusszeit von 1/500s. Die andern hatten max. 1/175s. Dafür konnte man hier das Suchersystem nicht mehr wechseln.
_NIK9162.jpg


#4 2 Bauformen -2 Schriftzüge - 2 Suchervarianten ... die Designvielfalt schien unerschöpflich
2x EXA .jpg



#5 Balgengerät und Zwischenringe mit Exa-Bajonett
Balgen und Zwischenringe EXA_NIK9180.jpg
 
Herrlich nostalgisch!
 
Hallo in die Runde,
ich hab mal meine Vitrinen neu sortiert und dabei noch ein Schätzchen gefunden, das hier noch nicht erwähnt wurde. Eine Praktica VLC II , hier mit an einem Balgengerät mit Diakopiervorsatz. Das bemerkenswerte war, das die Zwischenringe die Blendenwerte aus dem Objektiv übertrugen, so das weiter auch im Nahbereich mit Offenblende gearbeitet werden konnte. Ähnliches kostet heute bei Novoflex ein kleines Vermögen. Mit dem Kopiervorsatz und einem 80mm Pancolr von Zeiss ließen sich Duplikate von Dias oder Filmen in Farbe und/oder Schwarz/weiß erstellen, wobei man sogar ( in Grenzen) in das Bild "hineinzoomen" konnte, indem man den Vergrößerungsmaßstab stufenlos änderte.
Die VLC war in gewisser Weise in Sachen Multifunktionalität der Nachfolger der Exakta Varex VX1000, die weiter oben schon vorgestellt wurde. Neben der elektrischen Blendwertübertragung vom Objektiv zur Kamera und damit der Möglichkeit mit der Offenblende zu arbeiten, hatte sie als einzige der Prakticas ein Wechselsuchersystem mit Lichtschacht, Prismensucher und Lupensucher (hier im Bild). Dazu kam, das für die Sucher verschieden Bildfeldlinsen verfügbar waren, etwa mit Gitter, Schnittbildentfernungsmesser, einfach blanke Mattscheibe u.ä.
Ein Blitzschuh konnte als Zusatzteil am Rückspulknopft befestigt werden, wie links hinten noch zu erkennen ist. Alles in allem in punkto Flexibilität die Königin der L-Reihe.
Ich habe mit ihr fast zwanzig Jahre von den 70ger bis in die 90ger gearbeitet und sie schnurrt heute noch wie ein Bienchen.


Praktica VLC 2 mit 1,8_80, Balg & Diarepro_NIK8298.jpg


eine schöne Restwoche noch.
Karl
 
Dresden Ihagee EXA 1b
Da ich in der EXA Geschichte nicht bewandert bin gibt es zur Geschichte gleich zu Beginn einige Links zum einlesen.
Sehr Fachmännisch zur EXA 1b
https://www.spamseite.de/threads/exa-1b-kameraportrait.35723/




Die EXA 1b hat einen M42 Objektiv Anschluss.
_MG_4018.jpg



_MG_4025.jpg




_MG_4028.jpg









weiter
 
weiter eine EXA 1b


_MG_4029.jpg



_MG_4030.jpg



_MG_4043.jpg



weiter ....
 
weiter mit einer EXA 1b

Die EXA 1b mit dem beliebten Pentacon auto 1.8/50 mm MULTI COATING
_MG_4056.jpg



Das M42 Objektiv hat eine Naheinstellgrenze von 0,33 cm
_MG_4071.jpg



weiter ......
 
Hier eine originale Streulichtblende in OVP von Ihagee Dresden passend zum Objektiv


_MG_4074.jpg



_MG_4076.jpg



_MG_4078.jpg



...

.
 
Hallo
@Karl Knips
Danke für Deine Vorstellungen und zahlreichen Aufnahmen.

In#23 schreibst Du zum Photo der EXA 1b das diese die letzte 1 wäre.
So mir bekannt ist die letzte 1. die EXA 1c.
Diese hat ebenfalls M42 Objektiv Anschluss.

Schreibe bitte wie es sich richtig verhält.
Meine Qellen deuten auf EXA 1c hin.





.........
 
ok, Du hast mich überzeugt. Ich habe allerdings noch keine 1C selbst gesehen.
Gruß Karl
 
Im Kameramuseums-Artikel steht, daß die Exa 1c einen Wechselsucher hat - passen da noch die alten Exakta-Prismensucher der 50er und frühen 60er Jahre hinein?
Dann wäre es nämlich interessant herauszufinden, ob die dort erwähnten Fresnel-Einstellscheiben auch in die alten Sucher passen - eines der beiden kleinen Handicaps der Exakta ist (für mich) aus heutiger Sicht das naturgemäß vergleichsweise dunkle Sucherbild. Es wäre interessant, ob das ggf. mit einer Fresnel-Scheibe heller würde...
 
Die EXA 1b hat auch einen Wechselsucher.
Mann muss die genauen Abmaße kennen um Vergleichen zu können.
Es sind ja auch unterschiedlichen Gehäuse Größen.
 
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